Montag, 10. Dezember 2012

Aller Anfang

... ist ja bekanntermaßen schwer. Eigentlich hatte ich nie vor, mich mit einem eigenen Onlineshop selbstständig zu machen, und schon zweimal nicht, als Trageberaterin zu arbeiten. Mein ursprünglicher Plan war ein ganz anderer, aber wie das so ist mit dem Leben - es ist ja nunmal das, was passiert, während man selbst eifrig dabei ist, Pläne zu machen. Danke für diese Weisheit, Mr. Lennon.

Die Hebamme, die mich in meiner zweiten Schwangerschaft hier in Berlin betreut hat, brachte mich auf den Gedanken, mich beruflich nochmal komplett anders zu orientieren. Ursprünglich hatten wir eine Zusammenarbeit angedacht, sie hat zwei Hebammenpraxen, eine im Westteil, eine im Osten dieser riesigen Stadt. In beiden hätte ich also Trageberatungen, und, nach dem Aufbaukurs, auch ganze Kurse machen wollen. Für werdende Eltern und ganz frische. Schöne Idee. Und dann kam alles anders. Meine Hebamme hat sich neu verliebt und ist mit ihren Kindern ans andere Ende des Landes in die Nähe von Karlsruhe gezogen. Da ist es für mich nun eher schlecht, Beratungen anzubieten. Alleine die Anfahrt. Also alles auf Anfang. Mach ich es eben alleine und knüpfe mir neue Kontakte. Was angesichts der Tatsache, dass ich nun schon drei Jahre in Berlin lebe, und immernoch eher wenig nette Menschen kenne, auch eine gute Idee ist. Das größere Problem war, wohin mit der Ware? Wer einen Onlinehsop betreibt, der hat in der Regel mit Waren zu tun. Glücklicherweise sind Tragetücher, Komforttragen, BabyLegs und Tragebekleidung nicht sooooo umfangreich. Aber unser Flur ist trotzdem erstmal nicht mehr als solcher zu gebrauchen:
 ... die gute Billy-Serie vom Möbelschweden ist eben mehr, als nur eine Bücherregalserie... Hier: je porte mon bébé- und Moby Wrap-, Buzzidil- und Storchenwiege RingSling-Lager.


 Glücklicherweise wohnen wir im Altbau. Hohe Decken ergeben mehr Lagerfläche nach oben... für Storchenwiege Baby Carriers, Manducas (oder Manducen?), Kokadi-Tücher und emeibaby-Komforttragen.

Und dann sind da noch die Kisten im Gäste-/Arbeitszimmer... Schön geht irgendwie auch anders. Aber egal. Den Blick in unser Schlafzimmer und die Kisten, die da noch stehen, behalte ich für mich. Das bleibt ja nicht für immer so, aber am Anfang mag ich nicht noch Geld in eine Lagermöglichkeit investieren. Geht ja auch so, vorerst zumindest. Am meisten amüsieren wir uns aktuell über Kommentare von Gästen, die länger nicht hier waren: "WIE VIELE Kinder wollt ihr noch bekommen?", z.B. Nun, jedenfalls nicht so viele, als dass ich alles das selber nutzen könnte oder wollte...aber schon noch so viele, als dass wir den Platz irgendwann anders nutzen müssen. Aber bis dahin ist ja noch ein wenig hin.

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